Die knapp 3,2 Millionen Einwohner zählende, in Nordrhein-Westfalen gelegene Region Köln-Bonn ist ein geographisch und wirtschaftlich zusammenhängendes Gebiet, bestehend aus den rheinischen Großstädten Köln, Bonn und Leverkusen mit dem angrenzenden Oberbergischen-Kreis, dem Rhein-Erft-Kreis, dem Rheinisch-Bergischen-Kreis und dem Rhein-Sieg-Kreis.
Diese Region verfügt über ein enormes, wirtschaftliches Wachstumspotential in einem attraktiven landschaftlichen und kulturellen Umfeld. Durch seine zentrale Lage inmitten Westeuropas und der hervorragend ausgebauten Infrastruktur in Form eines gut funktionierenden Verkehrsnetzes zu Land und - durch den Rhein - auch zu Wasser waren viele der Region angehörigen Städte und Gemeinden schon immer begehrte, stetig wachsende Industriestandorte von internationaler Güteklasse. Etliche Häfen der Region, Eisenbahnknotenpunkte für den Personen- und Güterverkehr, ein perfekt ausgebautes Autobahnnetz, insbesondere mit den wichtigen Fernverkehrsstraßen A1, A3 und A4, sowie der umschlagsstärkste deutsche Frachtverkehrsflughafen Köln-Bonn, sogar ohne Nachtflugbeschränkung, ermöglichen die Einbindung in globale Netze und sorgen für permanenten Zuwachs zukunftsorientierter Branchen. Zahlreiche in der Region niedergelassene Fachhochschulen und die Universitäten in Köln und Bonn tragen mit der Ausbildung geeigneter, hochqualifizierter Fachkräfte ihren Anteil dazu bei. An der Rheinschiene zwischen Leverkusen und Bonn sind knapp 150.000 in der Gesundheitsbranche oder verwandten Wirtschaftszweigen beschäftigt, insbesondere angezogen durch die Bayer-Werke. Viele Firmen der Telekommunikations-, Luftfahrt-, Logistik-, Chemiebranche, des Maschinenbaus, der Elektrotechnik oder der Medienbranche sind hier ansässig.