Immobilienmarkt Bonn

Der Immobilienmarkt der ehemaligen Bundeshauptstadt Bonn ist preislich ähnlich strukturiert wie das Kölner Angebot. Auch hier gibt es ein großes Gefälle bei der Immobilienbewertung.

Für direkt in der Bonner Innenstadt gelegene, schön geschnittene Altbauwohnungen in sehr gut sanierten Jugendstilhäusern mit prächtigen Fassaden werden hohe Preise verlangt. Bonn besitzt das größte, zusammenhängende Gründerzeitviertel in Deutschland. Wohnungen in der West- und Südstadt sind begehrt. Nicht nur wegen der hervorragenden Wohnungen, sondern auch wegen der zahlreichen, stadtteilprägenden Grünanlagen und der sehr gut ausgebauten Infrastruktur. Fast alles ist fußläufig zu erreichen.

Daher ist es nicht verwunderlich, dass hier viele, gut situierte Jungfamilien wohnhaft sind. Viele Stadtteile Bonns sind zudem geprägt von ehemals für Bundesbeamte angelegte Wohnviertel und Häuser in guter, familiengerechter Lage. Poppelsdorf und Plittersdorf zählen dazu. Villen und gut ausgebaute Stadthäuser prägen das Straßenbild. Auch direkt am Rheinufer gelegene Stadtteile erfreuen sich immer größerer Beliebtheit - und immer höher werdender Immobilienpreise. Mehlem mit Blick auf den Drachenfelsen des Siebengebirges, Oberkassel und Rüngsdorf gehören dazu. Letzerer Ort zählt zu den teuersten Wohnlagen Bonns bei der Immobilienbewertung.

Kein Hinderungsgrund für Investoren in diesen Stadtteilen direkt am Rhein dennoch neue Immobilien zu bauen. Preislich erschwinglicher sind eher Gegenden wie Tannenbusch, ein sozial kritischer, von hohem Ausländeranteil bestimmter Stadtteil mit dominierender Mehrfamilienhausbebauung. Tendenziell bewegen sich die Immobilienpreise in Bonn stetig nach oben. Überschaubare Stadtgröße mit vielen Sehenswürdigkeiten und attraktiver Bebauung sprechen für sich.

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